Jahr++

2011 ist fast vorbei und damit habe ich einen Grund mal wieder einen Post in dieses Blog zu kippen. An neuen Titeln herrschte dieses Jahr kein Mangel, mit dem 3DS gab es sogar eine neue Konsole. Da ich von Kategorie-Katzentischen und Limits nichts halte, gibt’s hier einfach nur eine Kurzübersicht meiner Lieblingstitel des vergangenen Jahres, ohne Rangfolge. Der Eintrag ist gleichzeitig auch meine Stimmabgabe für den Polygon-Award. Ein Fest für NeoNacho-Fans, alle anderen lesen Probe.
 
Skyrim
 
Mehr als 60 Stunden habe ich dieses Jahr in Himmelsrand verbracht und es ist kein Ende in Sicht. Wie schon die Vorgänger wird auch Skyrim dafür kritisiert, dass die Welt zu generisch sei, dass ist aber eigentlich ziemlicher Blödsinn. Zwar tauchen Assets immer wieder auf und auch Stimmen wiederholen sich, aber die Geschichten sind immer andere und darauf kommt es in einem Rollenspiel schliesslich an. Ob man auf Hangover-Tour mit einem Daedra ist oder ein Opfer mittels eingeschleustem Diebesgut in den Kerker bringt, es wird einfach niemals langweilig.
 
Catherine
 
Nichts war 2011 erfrischender als diese Mischung aus Dating-Sim, Rollenspiel und Action-Puzzler. Der Puzzle-Part alleine ist für mich die beste Knobelei seit Lumines, die tolle Anime-Optik und die Story machen das Spiel zur Pflicht. Und natürlich gehöre ich damit zu den Hipstern, die nächstes Jahr beim PAL-Release “aaaaalt” rufen können.
 
Deus Ex: Human Revolution
 
Mit dem ersten Teil der Serie konnte ich damals nicht sehr viel anfangen, es fühlte sich einfach zu sehr nach PC-Spiele üblicher Arbeit an. Umso erfreuter bin ich über Human Revolution. Die spielerische Freiheit, die Optik, die Gespräche, der Soundtrack und die Möglichkeit das Spiel ohne einen einzigen Mord zu beenden faszinieren. Der einzige Titel, den ich dieses Jahr nach dem Durchspielen nochmal angefasst habe.
 
L.A. Noire
 
Gesichter die besser aussehen als die meisten von euch. Eine Story die zwar nicht perfekt, aber doch durchaus Kino-reif war. Toll inszenierte Gespräche. Aber auch: sehr wenig Freiheit und eine gewisse Gleichförmigkeit der Aufträge. Trotzdem die beste Krimi-Erfahrung die Videospiele derzeit zu bieten haben.
 
Super Mario 3D Land
 
Das Sorgenkind des Jahres war Nintendos 3DS und nicht nur einmal fragten wir uns welche Kräuter Iwata raucht. Ein Dreiviertel Jahr nach dem Release bekam der unglückliche Handheld dann aber doch noch eine Daseinsberechtigung und natürlich ist es ein Mario-Titel. Ganz unabhängig von der mit Mario 64 eingeschlagenen Richtung bietet der Titel quasi ein modernes Super Mario Bros. 3, inklusive Tanuki-Suit. Wenn auch die erste Hälfte des Spiels relativ einfach ist, nimmt die Erfahrung mit den Special-Welten nochmal ordentlich an Fahrt auf und überzeugt auf ganzer Linie als bester Plattformer 2011.
 
The Last Rocket
 
Als iOS Spieler gab es wieder viel zu durchleiden. Durch das unsägliche Free2Play Arschloch-System wurden Klassiker wie Tetris und Theme Park verhunzt und viele haben immer noch nicht bemerkt, dass sie ein Multitouch-Display vor sich haben. Umso schöner wenn ein einzelner Entwickler zeigt, was mit Liebe zur Plattform und 8bit Konsolen möglich ist.❤
 
Honorable Mentions
 
Mit Corpse Party habe ich leider bisher zu wenig Zeit verbracht als das ich es schon wirklich in diese Liste aufnehmen könnte. Assassin’s Creed: Revelations ist viel besser als gedacht, aber Ubisofts krankhaftes Klammern an Ezio will ich nicht noch belohnen. 
 
 
 

  1. December 28th, 2011

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